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Unsere Story


Moin!  

Schön, dass du dich für unsere Geschichte interessierst. Wusstest du, dass sich nur ca. 5% aller Besucher auf der Website umschauen und Seiten wie diese durchlesen? 
Aber mach's Dir gemütlich: Ich fasse mich nicht kurz!
 
Ein wenig zu uns: 
Wir sind Paul (links) und Julián (rechts), zwei Schüler aus Lüneburg. 
 
Schüler Start-Up aus Lüneburg
Seit Anfang unserer Jugend hatten wir schon immer ein Auge für Duftkerzen: ob gemütlich, erfrischend, maskulin oder passend zur Jahreszeit - Düfte können die unterschiedlichsten Emotionen hervorholen und unsere Stimmung dabei maßgeblich beeinflussen. 

Doch nach einiger Zeit wurde uns einiges bewusst: herkömmlich finden sich in industriell hergestellten Duftkerzen viele Schadstoffe wieder, die teilweise unseren Atemwegen und damit unserer Gesundheit schaden. 
 
Vielleicht kennt es der ein oder andere von euch: Du freust dich auf einen gemütlichen Abend auf der Couch und schmeißt schonmal den Fernseher an. Die Snacks und Getränke stehen bereit. Jetzt fehlt nur noch eins: Die edle, teure und wohlriechende Duftkerze, die Du dir heute gekauft hast. 
Nach einiger Zeit fällt Dir auf, wie stickig es im Raum wird. Die Kerze riecht viel zu penetrant, sie führt sogar zu Kopfschmerzen. 
Oft liegt dies an dem verwendeten Wachs: dürfen wir vorstellen? 
Paraffin, bestehend aus fossilen Stoffen. Schädlich sowohl für die Umwelt, als auch für unsere Gesundheit.  
Oftmals kombinieren die Hersteller dieses Wachs dann mit ihren Chemiekeulen, genannt „Duftöle“.
 
Wir hatten ein Problem. Mit dem Wissen was wir jetzt hatten konnten wir uns doch keine Duftkerzen mehr ins Zimmer stellen.  
Also versuchten wir, auf eigene Faust eine Duftkerze herzustellen. Eine nach unseren Vorstellung. Mit nachhaltigen und „gesünderen“ Zutaten.  
Wir bestellten uns Sojawachs, etwas ätherisches Öl (Lavendel - mein persönlicher Lieblingsduft), ein paar Gläser sowie eine Handvoll Dochte. Und ab ging die wilde Fahrt. 
 
Die ersten Kerzen? Ein echtes Schlamassel - die Gläser waren überfüllt, die Dochte saßen schief, die Kerze war eine absolute Enttäuschung. Dabei hatten wir es uns so einfach vorgestellt. 
 
Doch man übt sich… von Kerze zu Kerze wurde das Ergebnis immer besser. Bis wir dann irgendwann endlich eine fertige Kerze hatten, die wir auch anzünden konnten.
 
Die nächsten Wochen wurde erst einmal das nähere Umfeld befragt - was geht besser, was gefällt euch gut und so weiter und so fort…
 
Nach wochenlanger Verbesserung hatten wir endlich ein Produkt, was wir uns auch selber gerne gekauft hätten. Aus unserem Umfeld kam immer häufiger die Nachfrage - „warum verkauft ihr die Kerze nicht?“. Deshalb dachten wir uns - warum nicht einfach mal online stellen (damals auf Etsy) und schauen was passiert? 
 
Die Augen waren umso größer als wir nach ein paar Tagen bereits unsere erste Bestellung hatten. Ein tolles Gefühl. Davon wollten wir unbedingt mehr. Über Nacht entstand unsere erste Website. 
 
Nach einiger Zeit zogen wir aus der Küche meiner Eltern in unseren Gartenschuppen, der leider auch schnell zu klein wurde. 
 
Mittlerweile waren wir schon in einigen Einzelhändlern in Hamburg und Umgebung vertreten. Die Vorstellung, einen eigenen Laden zu eröffnen trat in unsere Köpfe. 
 
Diese Vorstellung sollte sich auch schneller erfüllen als gedacht. Aufgrund der Pandemie besteht in unserer Heimatstadt Lüneburg viel Leerstand. Umso schneller konnten wir uns einen Laden, besser gesagt einen Pop-Up-Store in eine top Lage in Lüneburg sichern. 
 
Die Immobilie? Sehr runtergekommen. Wir schufteten Tag und Nacht, 16 Stunden am Tag um den Laden zu renovieren, schön zu gestalten und unsere Produkte vorzuproduzieren.
 
Duftkerzen Laden in Lüneburg
Eigentlich dachten wir, wir würden vielleicht unsere Kosten gedeckt bekommen und mit einer coolen Erfahrung aus dem Ganzen hervorgehen. Doch anscheinend hatten wir uns gewaltig verschätzt. 
 
Als wir nach einer sehr kurzen Nacht voller letzter Vorbereitungen (die bis 5 Uhr morgens andauerten) den Laden aufschlossen wurde ich von Kunden förmlich überrannt. 
 
Der Tag war anstrengend und gleichzeitig einfach nur toll. 
 
Als wir gegen 20:00 die Tür schlossen waren wir beide perplex. Alle Ausgaben wieder drinnen. An unserem ersten Tag. 
 
Die folgenden Wochen (ungefähr 9 waren es insgesamt) waren die wohl stressigste Zeit unseres Lebens. Geöffnet war nach Stundenplan. Das bedeutet: Um 15:15 war Schulschluss, um 15:30 stand mindestens einer von uns im Laden. Jede Freistunde wurde genutzt. Die Schichten gingen oft bis tief in die Nacht - die Kerzen wollen schließlich auch alle erst einmal produziert werden. 
 
Das Endergebnis? Wir haben die wohl bisher coolste und aufregendste Zeit unseres Lebens durchgemacht. Das Beste an dem ganzen ist jedoch das gute Feedback was wir von unseren Kunden bekommen.
 
Und bei all dem Ganzen ist uns immer noch eins am wichtigsten: 
Eine qualitative Duftkerze handfertigen, mit der Du zufrieden bist. Und dabei zu wissen, dass wir deiner Gesundheit nicht schaden.